Die Pfadfinder Mattis Bramlage (links) und Enno van de Ven (2.v.l.) übergaben mit Kurat Pater Gregor Naumann (rechts) das Friedenslicht an Bürgermeister Kristian Kater. Foto: Kläne
Pfadfinder

Friedenslicht aus Bethlehem erreicht Rathaus

Die diesjährige Aktion steht unter dem bundesweiten Motto „Ein Funke Mut“.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg Stamm Füchtel haben Bürgermeister Kristian Kater das Friedenslicht übergeben. Dieses befindet sich nun wieder im Foyer des Vechtaer Rathauses. Das Friedenslicht aus Bethlehem ist eine bundesweite Friedensaktion, bei der das Licht von Pfadfindern in viele Kirchen und Häuser gebracht wird.

Die diesjährige Friedenslichtaktion steht unter dem bundesweiten Motto „Ein Funke Mut“. Die Pfadfinder verteilen das Friedenslicht, um Zeichen zu setzen. „In einer Welt, die oft von Unsicherheit und Angst geprägt ist, brauchen wir Menschen, die mutig vorangehen“, heißt es in einem Beitrag auf der Aktions-Homepage www.friedenslicht.de. „Ein Funke Mut bedeutet, für den Frieden einzustehen, auch wenn der Weg dorthin schwer ist. Es heißt, hinzuschauen und zu handeln - mit kleinen Gesten, die Großes bewirken können.“

Die Aktion wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ins Leben gerufen. Jedes Jahr zündet ein Kind das Friedenslicht an der Flamme der Geburtsgrotte Christi in Bethlehem an. Im Rahmen einer Lichtstafette wird das Licht bundesweit ab dem 3. Advent weitergegeben, um dann in die einzelnen Pfarrgemeinden gebracht zu werden. Aufgrund der unsicheren Lage im Nahen Osten stammte das Friedenslicht 2024 nicht aus Bethlehem. In diesem Jahr konnte es dort wieder entzündet werden.