99 „Gute-Start-Taschen“ hat das Team des Sozialdienstes katholischer Frauen (SkF) in diesem Jahr bisher gepackt. Sie sind gefüllt mit Pflegeartikeln, Babykleidung und einigen Extras, die Mütter direkt nach der Geburt ihres Kindes sehr gut gebrauchen können. In vielen dieser Taschen finden die Mütter auch Mützen, Jacken und Schals, die in der Gemeinnützigen Werkstatt der Stadt Vechta angefertigt wurden. Im Hauswirtschaftsbereich der Werkstatt nähen, stricken und häkeln Frauen das ganze Jahr über derartige Handarbeitsprodukte vor allem für diesen Zweck.
Dafür haben sich Steffi Koene und Evelyn Holzenkamp kurz vor Weihnachten persönlich bei den Handarbeiterinnen bedankt. Die Beiden leiten beim SkF das Projekt „Gute-Start-Tasche“. Beim Besuch in der Gemeinnützigen Werkstatt zeigten sie den Frauen den Inhalt einer Tasche, die sie den werdenden Müttern schenken. Die Mütter haben oft nicht genügend Geld, um sich eine Grundausstattung selbst zusammenzustellen, wie es die meisten Frauen und Paare rechtzeitig vor der Geburt machen. „Das Projekt möchte den Frauen das Gefühl geben, dass sie und ihr Nachwuchs willkommen sind“, heißt es in einem Infoflyer.
Dafür sind Steffi Koene und Evelyn Holzenkamp auf Sach- und Geldspenden angewiesen. Eine Spende in Höhe von 200 Euro erhielten sie nun von Annette Gelhaus, der Leiterin des Hauswirtschaftsbereichs. Sie überreichte das Geld stellvertretend für die Handarbeiterinnen und Handwerker der Gemeinnützigen Werkstatt. Gemeinsam hatten sie ihre selbstgemachten Waren auf dem Thomasmarkt und auf dem Weihnachtsmarkt verkauft. Neben Handarbeitsprodukten boten sie auch Holz-Nikoläuse an, welche die Männer in der Fahrradwerkstatt angefertigt und bemalt hatten.
Bei der Spendenübergabe versprach Annette Gelhaus, dass die Handarbeiterinnen weiterhin Mützen, Jacken und Schals häkeln und stricken werden. Außerdem vereinbarte sie mit Steffi Koene und Evelyn Holzenkamp, demnächst kleine Taschen für das SkF-Projekt zu nähen. Dafür notierte sich Annette Gelhaus die genauen Maße, um schon bald mit den Frauen in Produktion zu gehen.
