Treffpunkt Elternhaltestelle. Von links Annika Bosse, Hendrik Lammers (Fachdienstleiter Stadt Vechta), Thomas Stransky, Kristian Kater, Karl Martin Born, Tobias Neumann (stellvertretender Schulleiter). Foto: Stadt Vechta / Kläne
Marienschule Oythe

Kinder gehen mit Walking Bus zur neuen Schule

Die Marienschule ist bereits die zweite Grundschule im Stadtgebiet, die den „Walking Bus“ einführt.

Die Marienschule Oythe führt zum neuen Schuljahr den „Walking Bus“ ein. Kinder, die mit dem Auto gebracht werden, steigen künftig an der Haltestelle auf dem großen Parkplatz an der Straße Im Kühl aus. Die letzten etwa 200 Meter bis zur neu gebauten und wiedereröffneten Marienschule legen die Kinder gemeinsam mit anderen zu Fuß zurück. 

Die Strecke wird mit bunten Schildern gut sichtbar gekennzeichnet. Damit die Schülerinnen und Schüler sich schnell sicher zurechtfinden, üben die Lehrerinnen und Lehrer den Weg mit ihnen an den ersten Schultagen ein. Auch die Eltern können einen wichtigen Beitrag dazu leisten: „Machen Sie in den Sommerferien gemeinsam mit Ihrem Kind einen kleinen Spaziergang und schauen Sie sich den Weg zur Schule an“, rät Schulleiterin Annika Bosse im Elternbrief. „So wird der neue Schulweg schnell vertraut – und vielleicht sogar zum Lieblingsweg.“

Die Parkplätze direkt vor der Marienschule sowie vor der Gaststätte Sextro dürfen Eltern nicht mehr zum Bringen oder Abholen nutzen. Sie sollen ausschließlich die neue „Walking Bus“-Haltestelle neben den Altglascontainern auf dem Parkplatz anfahren. „Mit diesem gemeinsamen Schritt machen wir den Schulweg für Kinder in Oythe sicherer“, sagt Bürgermeister Kristian Kater.

Die Marienschule ist bereits die zweite Grundschule im Stadtgebiet, die den „Walking Bus“ einführt. In Langförden machen Schule, Eltern und Kinder damit bereits seit dem Frühjahr gute Erfahrungen. Zurück geht die Idee auf eine Schulwegbefragung der Stadt Vechta und der Universität. Kater hatte sich bereits im Zuge der Umfrage dafür ausgesprochen, Treffpunkte in der Nähe von Schulen zu schaffen, von denen aus die Kinder gemeinsam zu Fuß losgehen. 

Der Bürgermeister dankte in diesem Zusammenhang noch einmal der Uni, allen voran Geografie-Professor Dr. Karl Martin Born vom Institut Vistra als verantwortlichen Wissenschaftler. Die Uni habe in den vergangenen Jahren auch durch gezielte Befragungen an den Schulen zur verbesserten Schulwegsicherheit in Vechta beigetragen, erklärte Kater. In seinen Dank schloss er Verkehrssicherheitsberater Thomas Stransky (Polizei Vechta) mit ein, der das Projekt immer unterstützt habe.