Endspurt: Bis zum Schulstart sind noch einige Bauarbeiten zu erledigen. Foto: Stadt Vechta / Kläne
Baufortschritt

Marienschule Oythe wird pünktlich zum neuen Schuljahr fertig

An der neuen Marienschule in Oythe kann pünktlich zum Schuljahresbeginn 2025/26 wieder der Unterricht beginnen.

Die Neubau- und Sanierungsarbeiten sind weitgehend abgeschlossen, alle benötigten Klassen- und Fachräume stehen im August zur Verfügung. Damit hat die Stadt Vechta den selbst gesteckten Zeitplan eingehalten, und die Schulgemeinschaft kehrt nach zwei Jahren vom (Übergangs-)Schulstandort an der Antoniusstraße nach Oythe zurück.

„Wir freuen uns sehr, dass die Schule in den Sommerferien wieder umziehen kann“, sagt Bürgermeister Kristian Kater. „Dass es klappt, ist eine herausragende Gemeinschaftsleistung aller Beteiligten. Ich danke allen, die es möglich gemacht haben: dem Planungsbüro, den Handwerksunternehmen, den Fachdiensten in der Stadtverwaltung, dem Landkreis und dem Busunternehmen für die reibungslose Schülerbeförderung sowie der Schulgemeinschaft und allen Eltern.“

In nur zwei Jahren Bauzeit ist die Marienschule zu einer modernen, dreizügigen Grundschule erweitert worden. Umgebaut und saniert wurde der historische Altbau, der weiterhin das Ortsbild prägt. Daran angeschlossen wurde ein moderner dreigeschossiger Neubau, in dem unter anderem alle Klassenzimmer untergebracht werden. Der Neubau schließt ohne Stufen an den Altbau an. Nur in Richtung der Mensa, die ebenfalls aus dem früheren Gebäude-Ensemble erhalten blieb, überbrückt eine Rampe einen geringen Höhenunterschied.

Vorentscheidend für die kurze Bauzeit war der Umzug der Oyther Schulgemeinschaft zum freigewordenen Schulstandort an der Antoniusstraße im Sommer 2023. Dafür hatte sich unter anderem das Planungsteam der Schule ausgesprochen. Zum einen wurde dadurch der Unterricht nicht durch Baulärm gestört, zum anderen war es für die Bauarbeiten am Altstandort ein enormer Vorteil, keine Rücksicht auf den Schulbetrieb nehmen zu müssen.

„Ich danke der Schulleitung, dem Lehrerkollegium und dem Hausmeister sowie allen Eltern, Kindern und dem Förderverein“, sagt Kater. „Alle haben die Situation von Anfang an angenommen und sich am neuen Standort gut eingelebt. Sie haben dort zwei Jahre lang ein Schulleben gestaltet und ein Gemeinschaftsgefühl erzeugt, das den Spaß am Lernen fördert.“

Für die Kinder wurden in den beiden Schuljahren Busse eingesetzt, die sie täglich zur Schule und zurück nach Oythe fuhren. An den Haltestellen sorgten Aufsichtspersonen für Sicherheit und Ordnung beim Ein- und Ausstieg. Jetzt werden die Schulwege kürzer. Der Unterricht kann wieder pünktlich um 8.00 Uhr beginnen.

In den Ferien müssen noch einige Bauarbeiten erledigt und Vorbereitungen getroffen werden. Die Klassenzimmer der Marienschule erhalten neue Möbel, die aufgestellt werden müssen. Ein Umzugsunternehmen bringt die gepackten Kisten mit Unterrichtsmaterialien und weiteres Mobiliar von der Antoniusstraße nach Oythe, wo alles an die richtige Stelle geräumt werden muss. Am 14. August startet dann der Unterricht an der neuen Marienschule.