Am 8. Oktober (Mittwoch) von 15.00 bis 16.00 Uhr bietet das Seniorenbüro der Stadt Vechta in Zusammenarbeit mit dem Polizeikommissariat Vechta eine Infoveranstaltung zum Thema Schockanruf und Enkeltrick an. Polizei-Oberkommissar Ingo Buß erklärt an Beispielen, wie man sich davor schützen kann. Es gibt einige wichtige Maßnahmen, die man beachten sollte.
Die Veranstaltung findet im Seniorenbüro an der Münsterstraße 21 statt. Eine Anmeldung bis zum 6. Oktober ist erforderlich unter der Telefonnummer 04441/886-5004 oder per Mail an laura-louise.hantel(at)vechta.de. Die Teilnehmerzahl ist auf 35 beschränkt.
In den vergangenen Jahren haben Schockanrufe und der sogenannte Enkeltrick vermehrt für Aufsehen gesorgt; insbesondere ältere Menschen wurden immer wieder zu Opfern. Bei einem Schockanruf handelt es sich um einen Trickbetrug, bei dem Betrüger die Gutgläubigkeit und die emotionalen Reaktionen ihrer Opfer ausnutzen. Dabei geben sie sich beispielsweise als Polizisten, Ärzte oder andere autoritäre Personen aus und behaupten, dass ein Familienmitglied in einen schweren Unfall verwickelt sei oder in Notlage stecke. Sie fordern die Opfer auf, sofort Geld zu überweisen oder persönliche Daten preiszugeben, um angeblich zu helfen. Tatsächlich handelt es sich jedoch um eine ausgeklügelte Betrugsmasche, bei der die Täter das Vertrauen und die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer schamlos ausnutzen.
Der Enkeltrick folgt einem ähnlichen Prinzip. Die Betrüger geben in diesem Fall vor, ein naher Verwandter zu sein, der in einer finanziellen Notlage steckt und dringend Unterstützung braucht. Die Opfer werden dazu gedrängt, große Geldbeträge zu überweisen oder Wertgegenstände zu übergeben, um angeblich einem geliebten Familienmitglied zu helfen. Oftmals geschieht dies unter großem Zeitdruck und mit viel Druck seitens der Betrüger, um die Opfer zu einer schnellen Entscheidung zu drängen, bevor sie Verdacht schöpfen können.