Familie & Leben

„Was ich anhabe…“ erzählt die Geschichten von 12 Frauen

Teil der Ausstellung sind verschiedene Workshops und Angebote.

Die Wanderausstellung „Was ich anhabe…“ macht auf Diskriminierung von Frauen im Berufsleben aufmerksam. Interessierte können sie vom 28. August bis zum 8. September 2024 zu den regulären Öffnungszeiten im Rathaus der Stadt Vechta besuchen. Eine anmeldepflichtige Ausstellungs-Eröffnung findet am 27. August (Dienstag) um 17 Uhr statt. „Ich finde es ist allerhöchste Zeit, sich diesem Thema zu stellen und es aus der Tabu-Zone zu holen“, sagt Andrea Schlärmann, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vechta.

Bei der Ausstellung geht es um Geschichten von Frauen, die aufgrund ihres Geschlechts auf Hürden und Grenzen am Arbeitsplatz stoßen. Die Ausstellung möchte diese Geschichten erzählen und aufzeigen, auf welch vielfältige Weise Frauen in der Berufswelt klein gehalten werden. Gleichzeitig möchte die Ausstellung Frauen zu Wort kommen lassen, die sich zur Wehr setzen und trotz Hindernissen ihren Weg erfolgreich beschreiten. Die Ausstellungsmacherin Beatrix Wilmes hat 12 Frauen aus unterschiedlichen Branchen exemplarisch in ihrer Ausstellung ihre Geschichte erzählen lassen. 

Die Wanderausstellung ist das Folgeprojekt der Wanderausstellung „Was ich anhatte…“. Die Ausstellung thematisiert sexualisierte Gewalt gegen Frauen und war bereits zweimal im Landkreis Vechta zu sehen. Wie bei „Was ich anhatte…“ werden die Geschichten zum Lesen in der neuen Ausstellung in Begleitung von Kleidungsstücken der Protagonistinnen installiert. Diese Kleidungsstücke dienen als dramaturgisches Element sowie als Symbol für die geteilte Erfahrung und können für verschiedene Diskriminierungsformen stehen.

Angebote und Anmeldung

Teil der Ausstellung sind verschiedene Workshops und Angebote. Dazu gehören beispielsweise die Ausstellungs-Eröffnung mit einem Vortrag, Führungen für Schulklassen und Workshops für Führungskräfte zum Thema Diskriminierung. Eine Übersicht aller Angebote und Details zur Anmeldung befinden sich auf www.vechta.de/gleichstellung